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Amenorrhö, Ausbleiben der Periode, Ausbleibende Periode

Zurück zum Zyklus in 10 Schritten – so hat Insa ihre Periode zurückbekommen

Dieser Gastbeitrag stammt von der lieben Bloggerin Insa. Sie hat selbst Erfahrung mit Amenorrhö und möchte euch ihr Wissen weitergeben.

Der Artikel von Hannah über ihre Amenorrhö Erfahrung hat förmlich mein Herz bluten lassen. Denn auch ich litt unter einer Amenorrhö für mehr als 2 Jahre, um genau zu sein unter einer sekundären / hypothalamischen Amenorrhö. Das ist, wenn die Periode über einen Zeitraum von mehreren Monaten ausbleibt, obwohl man sie früher schon einmal normal hatte. Doch auf natürliche Art und Weise und ohne Pille oder Hormon-Behandlung habe ich es geschafft, meine Periode zurückzubekommen. Meine ganze Geschichte erzähle ich auf meinem Blog www.prettyprettywell.com.

Was ist die Ursache einer Amenorrhö?

Eine Amenorrhö, also das Ausbleiben der Periode über mehrere Monate, kann verschiedene Ursachen haben. Am Naheliegendsten ist eine Schwangerschaft. Aber auch Krankheiten wie PCOS können ursächlich sein. Deswegen ist es von größter Bedeutung, hier zunächst beim Frauenarzt abklären zu lassen, dass Eierstöcke und Gebärmutter prinzipiell gesund sind. Sehr häufig ist die Ursache einer Amenorrhö aber ein aus der Balance geratenes Hormonsystem. In dem Fall spricht man von einer hypothalamischen Amenorrhö.

Was ist eine hypothalamische Amenorrhö?

Eine hypothalamische Amenorrhö heißt so kompliziert, da hier die Kommunikation zwischen Eierstöcken und Hypothalamus nicht mehr reibungslos funktioniert. Der Hypothalamus in unserem Gehirn weigert sich einfach, das entscheidende Startsignal für das Wachstum unserer Eizellen und somit unseres Eisprungs zu geben. Das Ergebnis: kein Eisprung, keine Periode.

Oft sind auch hormonelle Verhütungsmittel mit Schuld an der „Misere“ (dann spricht man von Post-Pill Amenorrhö). Bis zu 9 Monate kann es nach dem Absetzen von Pille, NuvaRing & Co. dauern, bis sich das Hormonsystem wieder eingependelt hat. Doch auch hier ist es wichtig, nicht zu lange zu warten und der Sache auf den Grund zu gehen.

Warum ist eine Amenorrhö gefährlich?

Wir Frauen brauchen unsere Periode um gesund zu sein. Eine Amenorrhö zu heilen ist also nicht nur wichtig, wenn man einen Kinderwunsch hat. Selbst wenn man nicht schwanger werden möchte, ist es wichtig seine Periode normal zu haben, denn eine Amenorrhö geht unter anderem mit einem erhöhten Risiko für die Knochenkrankheit Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher.

All das wusste ich damals auch nicht. Und so ignorierte ich meine Amenorrhö viel zu lange – 2 Jahre um genau zu sein. Ist ja auch einfach etwas zu ignorieren, was einem keine Symptome macht. Und mir ging es schließlich gut – eigentlich. Pretty pretty well eben 😉

Wie heilt man eine hypothalamische Amenorrhö?

Bei mir hatte definitiv der NuvaRing mit meinem Hormon-Schlamassel zu tun. Aber nicht nur. Meine Story kannst du hier nachlesen.

Meiner Erfahrung nach, sind es vor allem drei große Bereiche, die in Balance sein müssen, damit wir und unser Hormonsystem gesund sind und wir uns jeden Monat über fruchtbare, hüpfende Eier freuen können. Diese drei Bereiche sind unsere Ernährung, unser Sport Programm und unsere Psyche.

1. Amenorrhö und Ernährung

Die Basis für ein gesundes Hormonsystem und damit für gesunde Perioden ist meiner Erfahrung nach unsere Ernährung. Und damit meine ich nicht nur was wir essen, sondern auch wie oft und WIE VIEL wir essen. Ein BMI von unter 19 ist in der Regel zu wenig, da kann man noch so viele TCM Tees trinken oder Nahrungsergänzungsmittel schlucken.Auch der Körperfettanteil spielt eine Rolle. Leben wir jeden Tag in einem Kaloriendefizit, füllen also unsere Energiereserven nicht ausreichend auf, so bedeutet das Stress für unseren Körper. Er hungert. Und hat das Gefühl, dass hier definitiv nicht die richtige Kalorienbasis für das Einnisten eines Babies vorhanden ist. So streikt er und behält seine Eier für sich. Ein Hungerstreik quasi 😉

2. Amenorrhö und Sport

Sport und Ernährung sind bei einer Amenorrhö eng mit einander verknüpft. In manchen Ratgebern habe ich gelesen, dass man mit einer Amenorrhö am besten gar keinen Sport mehr machen sollte, aber das war für mich nicht der richtige Weg. Sport war immer ein wichtiger Teil meines Lebens und so wichtig für meine Ausgeglichenheit! Ich hörte also nicht ganz damit auf, sondern veränderte einfach mein Sportprogramm: Bye Bye Functional Training, Bye Bye Halbmarathon Training („unter 10k laufe ich erst gar nicht los“). Stattdessen machte ich nur noch ganz sanfte Sachen wie Tanzen, schnelles Spazierengehen, Yoga und Hormonyoga. Erlaubt ist, was gut tut!

3. Amenorrhö und Psyche

Puh, die Psyche, was für ein großer Punkt. Die Psyche ist sooo wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Fakt ist, dass wir ausgeglichen sein wollen und unseren Stress reduzieren sollten, um unsere Periode zurück zu bekommen. Dabei sind die Stressoren natürlich individuell verschieden und rangieren von nervigen Chefs, über Fernreisen bis hin zu unglücklichen Beziehungen. Mein Rezept für eine gesunde Psyche ohne Stress lautete: meinen Karriere-Job als Head of in einem Start-up kündigen. Mehr meditieren. Mich weniger unter Druck setzen. Aber auch: Mich mehr mit meiner Weiblichkeit beschäftigen.

Ich entdeckte meine Kreativität wieder, schrieb viel, besuchte Frauenkreise, tanzte Shakti-Tänze, sprach mit meiner Gebärmutter und visualisierte, wie in meinen Eierstöcke viele gesunde Eier reifen, so wie Weintrauben… manches davon war hilfreicher als anderes. Aber das Ausprobieren hat Spaß gemacht. 🙂

Meine Tipps gegen Amenorrhö in drei Sätzen?
Eat more. Relax more. Repeat 🙂

 

Amenorrhö E-Book
Insa’s E-Book

Mehr Tipps, Infos und meine Erfahrungen, wie ich meine Amenorrhö geheilt habe (inkl. leckere Rezepte) findest du in meinem E-Book: „Happy Periods. Zurück zum Zyklus in 10 Schritten.“

Happy Periods, Pretties!

Eure Insa

Wie lange hat man seine Tage, Dauer der Periode, Dauer der Menstruation

Wie lange hat man seine Tage?

Im Durchschnitt dauert die Periode zwischen 5 und 7 Tage, aber auch kürzere Zeiträume sind möglich. Du kannst also auch länger oder kürzer deine Tage haben. Die meisten Frauen empfinden dabei die ersten 1 bis 2 Tage am unangenehmsten.

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