Aus was bestehen Tampons eigentlich?

Irgendwie aus Watte oder?

Nie zuvor waren die Neugier der Verbraucher und die Frage nach den Inhaltsstoffen so präsent wie heute. Die Gesellschaft fordert Transparenz und Aufklärung. Marken können sich nicht länger hinter ihren Produktionshallen und Herstellungsprozessen verstecken. So kommunizieren Lebensmittelhersteller beinahe selbstverständlich die Herkunft ihrer Zutaten, die Kosmetikindustrie wirbt entsprechend mit dem Verzicht von chemischen Substanzen und die Nachfrage nach ökologisch produzierten Textilien steigt. Doch habt ihr euch einmal die Frage gestellt, aus was herkömmliche Tampons eigentlich bestehen? Aus Watte, klar. Doch auch wenn es so offensichtlich scheint, sollten wir nicht besser über die genauen Inhaltsstoffe eines Produktes Bescheid wissen, welches uns regelmäßig so nah kommt? Auf der Verpackung von konventionellen Tamponherstellern sucht man vergeblich nach einer Antwort. Und auch dessen Beilage informiert uns lediglich über Anwendung und Gefahren. Eine Deklarationspflicht für die Hersteller gibt es nicht. Auf was verlassen wir uns da eigentlich jeden Monat?

Woraus bestehen Tampons heute und woraus früher?

Fakt ist, ein herkömmlicher Tampon besteht hauptsächlich aus Viskose- oder Baumwollfasern, die für das Zurückhalten des Blutes verantwortlich sind. Die Fasern obliegen bestimmten Reinheitsanforderungen, die auch für Verbandsmaterialien gelten. Was viele allerdings nicht wissen: Jede Faser durchläuft einen Bleichungsprozess. In Verbindung mit der chemischen Substanz Chlor bleibt das Gift Dioxin als Nebenprodukt zurück. Die Prozesse wurden in den letzten Jahren zwar optimiert, so dass mittlerweile lediglich ein geringer Rückstand des Gifts verbleibt, dennoch scheint es nicht ganz unbedenklich herkömmliche Tampons unmittelbar unseren Schleimhäuten auszusetzen und das stundenlang. Doch auch wenn man nochmal einen Schritt zurück geht – schon allein der Anbau von herkömmlicher Baumwolle fordert Unmengen Pestizide und andere chemische Mittel auf den Plantagen. Die erschreckenden Bilder hierzu kennt man lediglich in Bezug auf die Fashion-Industry, aber diese Baumwolle wird auch versponnen, um Tampons zu produzieren. Rückstände könnten also immer noch in den Fasern verankert sein. Viskose wird dagegen aus Holz gewonnen. Um aus den natürlichen Fasern ein spinnbares Produkt zu erhalten werden ebenfalls chemische Prozesse eingesetzt um Zellen zu spalten und neu zu verbinden. Dass davon am Ende nichts mehr übrig bleibt ist nur schwer zu glauben.

Natürliche Tampons als Alternative?

Früher bestanden Tampons und Binden aus pflanzlichen Materialien wie Gras oder Bast. Zudem wurde gesonderte Menstruationskleidung entwickelt, um den Regelfluss der Frau zu steuern, unter anderem spezielle Gürtel oder Hosen und Unterwäsche mit Loch. Doch keine Angst, das ist nicht die Alternative! Vielmehr solltest du auf Bio Tampons zurückgreifen. Ein Glück, dass die Monatshygiene heutzutage einfacher zu handeln ist.

Was ist an Bio Baumwolle Tampons eigentlich besser?

Konventionelle Baumwolle wird konventionell angebaut und ist dabei Pestiziden und Herbiziden ausgesetzt. Während ihrem Wachstum gerät die Baumwollfaser mit bis zu 8.000 verschiedenen Pestiziden in Kontakt. Bei der Herstellung von organischen Tampons bestehen die Pflanzenschutzmittel aus natürlichen Materialen anstatt aus chemischen. Keine Verwendung von Chemikalien! Keine Verwendung von Parfümen! Somit sind Biobaumwolltampons für den Körper weitaus verträglicher.

Naturliebe – Organische Tampons!

Nicht nur hautverträglicher, sondern auch schonender für die Umwelt! Wer Biotampons verwendet, tut auch etwas Gutes für die Natur. Natürliche Düngemittel haben den Vorteil, dass sie das CO² und Wasserspeichervermögen des Bodens vergrößern. Somit wird für das Wachstum der Pflanze weniger Wasser benötigt und verbraucht.

Der Bio Tampon Takeover

Mit deinem Tampon-Abo wirst du Teil des Bio-Tampon Takeovers. Du tust etwas Gutes für dich und deinen Körper, die Umwelt und nicht zu vergessen: Mit jedem abgeschlossenen Abo wird gespendet! Und zwar Hygieneartikel an Frauen in Flüchtlingsheimen. Dabei steht wir in Kooperation mit der Stuttgarter „GirlsForGirls Community e.V.“, die sich für die Integration vertriebener und heimatloser Frauen einsetzt.