Einmal im Monat ein Date mit deinen Brüsten

In Deutschland allein wird die Diagnose Mammokarzinom im Jahr circa 70.000 mal gestellt. 17.000 unterliegen jedes Jahr der häufigsten Krebsart bei Frauen.* Erschreckende Zahlen, die mit einer besseren Vorsorge minimiert werden könnten – wir klären euch auf wie!

Brüste, Möpse, Boobies – Egal wie wir sie nennen, wir sollten ihnen mehr Zeit schenken.

Auch wenn sie die häufigste Art ist, ist sie nicht unbedingt die schlimmste – wenn sie frühzeitig erkannt wird! Soll heißen, die Heilungschancen sind höher als bei einigen anderen Krebsarten. Das Risiko steigt mit zunehmenden Alter ziemlich stark an. Statistiken zeigen, dass circa jede 8. Frau in ihrem Leben an Brustkrebs erkranken wird.

Allarmierend genug, um der Vorsorge ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken und unsere liebsten Boobies genau kennenlernen. Denn wenn die Diagnose einmal „Brustkrebs“ lautet, relativiert sich jeder Gedanke über „zu groß“ oder „zu klein“.

Vorsorge ist die Mutter der gesunden Brust!

Was dein Arzt tun kann:

Frauen wird ab dem 40. Lebensjahr empfohlen, jährlich zur Mammographie zu gehen. Leider ist unser Gesundheitssystem hier nicht fähig diese Vorsorgeuntersuchungen für alle Frauen jährlich zu bezahlen. Kassen zahlen aber wenigstens bei einem direkten Verdacht oder ab 50. alle 2 Jahre. Außerdem solltet ihr beim Frauenarztbesuch darauf bestehen, dass auch eure Brüste abgetastet werden, falls der oder die Ärztin nicht selbst danach fragt. Solltest du eine Vorgeschichte in der Familie haben, bestehe auf eine besonders gründliche und häufigere Untersuchung.

Was du tun kannst:

Nimm dir mindestens einmal im Monat Zeit deine Brüste ausgiebig zu erforschen – so wirst du mit ihnen vertraut und spürst in Zukunft sofort, sollte sich etwas verändern.

Um aufzuklären, wie ihr dabei genau vorgehen könnt hat MACMA eine Kampagne gestartet und dabei ziemlich clever soziale Medien und ihre Richtlinien ausgetrickst – absolut richtig, bei einem so wichtigen und globalen Thema, finden wir! 😉 #ManBoobs4Boobs

Kenn deine Melonen, Apfelsinen, Zitronen oder Kirschen!

Es gibt  viele Kampagnen, die über die Symptome aufklären und Aufmerksamkeit für das Thema schaffen! #knowyourlemons ist eine unserer liebsten davon und weltweit aktiv. Die Organisation Worldwide Breastcancer erklärt, ohne mit medizinischen Fachbegriffen um sich zu werfen.

Worauf ihr also achten müsst:

Und innerlich kann es dann in etwa so aussehen:

Schnelles Handeln kann Leben retten!

Solltest du den Verdacht haben, dass irgendetwas nicht stimmt, sorge dich lieber einmal zu viel. Dein (Frauen-)Arzt hört dir sicher zu und beantwortet all deine Fragen. Weitere Infos findet ihr auch dank dem Verein Brustkrebs Deutschland e.V..

Durch Stars wie Angelina Jolie wurde das Thema medial erstmals groß ausgerollt und hat viele Frauen alamiert. Dieses Bewusstsein darf jedoch nicht abflachen, denn nur weil nicht mehr ständig davon berichtet wird, wird der Krebs nicht seltener.

Also erinnert direkt eure Mamis, Tanten und Freundinnen daran, ihre Brüste nicht zu vernachlässigen und ihnen wenigstens einmal im Monat 5 Minuten eurer Zeit zu schenken!  

* Quelle: Deutsche Krebsgesellschaft