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Perioden-Armut, Armut und Periode

England will der Perioden-Armut ein Ende setzen

Wenn es um Trends geht, schwappt ja gerne mal was von unserer Nachbarinsel zu uns herüber. Irgendwie scheinen die immer die Nase vorn zu haben. Dieses Mal sind wir ganz schön begeistert, auf welche Idee die Engländer gekommen sind. Hört man doch in letzter Zeit nichts als Gezanke und Gezeter wegen der Brexit-Verhandlungen, sind das wirklich erfreuliche Nachrichten. Die Regierung von England möchte bis zum Jahr 2030 die weltweite Perioden-Armut beenden.

 

Ein Ende der Perioden-Armut

Durch die Verpflichtung die Perioden-Armut zu bekämpfen, sollen bis zum Jahr 2030 mehrere Millionen Pfund in Projekte für Sanitärprodukte investiert werden. Dadurch wird zusätzlich dem Stigma der Periode in Großbritannien und weltweit der Kampf angesagt. Hurra! Vor dem Internationalen Frauentag kündigte die Regierung eine neue Kampagne an, um diese Ungerechtigkeiten zu beenden. In die internationale Hilfe zur Finanzierung von Projekten in der ganzen Welt, die Hygieneartikel und Bildungsangebote bereitstellen, werden 2 Millionen Pfund investiert. Die Kampagne wird auch eine neue Taskforce auf den Weg bringen, die Wohltätigkeitsorganisationen, Hersteller und den Einzelhandel zusammenbringt. Ein erster Schritt, um die Armut in Großbritannien zu bekämpfen. In der Arbeit von Girl Guiding UK wurde außerdem festgestellt, dass jedes fünfte Mädchen oder junge Frau sich für ihre Periode schämen. Es gibt also noch viel zu tun!

Armut und Periode

Etwa die Hälfte der Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt hat keinen Zugang zu sterilen Hygieneartikeln und muss häufig Kleidungsstücke, Gras oder Tierhäute während ihrer Periode verwenden. Der Mangel an erschwinglichen Produkten und Tabus im Bereich der Menstruation führt dazu, dass viele Mädchen während ihrer Schulzeit die Schule verpassen. Das behindert sowohl ihre Ausbildung wie auch ihre zukünftigen Möglichkeiten.

Selbst der National Health Service hat den Patientinnen in Krankenhäusern keinen universellen Zugang zu Hygieneartikeln verschafft. Dies endet jedoch ab Sommer 2019 mit der Versicherung, laut der alle Patienten, die sie benötigen, Tampons und Pads kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

„Empowerment beginnt in jungen Jahren“, sagte Ministerin für Frauen und Gleichheit, Penny Mordaunt gegenüber der Independent.co.

„Mädchen sollten in der Lage sein, sich auf ihre Ausbildung und ihre Zukunft zu konzentrieren, ohne sich um ihre Periode sorgen zu müssen.“

Sie sagte, die Maßnahmen würden britische Unternehmer unterstützen, die an der Bekämpfung der Periodenarmut arbeiten, aber die Reichweite der Kampagne sei größer.

„Dies ist ein globales Problem. Ohne Bildung können Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt keine Schritte unternehmen, um ihr wahres Potenzial zu erreichen.“

Die Ankündigung geht auch einer neuen Regierungsstrategie voraus, in der dargelegt wird, wie Frauen unterstützt werden sollen, die in schlecht bezahlten Jobs arbeiten oder ohne Arbeit sind.

Was kostet die Menstruation?

Nicht schlecht Herr Specht was die Engländer*innen da so vorhaben. Aber wie steht es eigentlich um die Kosten für Periodenprodukte generell? Nice to know, was kostet die Periode uns denn so? Leider gibt es dafür keine hochgerechneten Zahlen aus Deutschland. Daher werfen wir wieder einen kurzen Blick auf unsere Nachbar*innen von der Insel. Laut einer britischen Studie geben Frauen etwa 500 Pfund im Jahr für ihre Periode aus. Monatlich geben die Frauen im Schnitt für diese Dinge Geld aus:

£13       Tampons/Binden/Slipeinlagen/Menstruationstassen
£8         Neue Unterwäsche (wenn ein Malheur passiert)
£4.50   Schmerzmittel
£8.50   Snacks (z.B. Schokolade, Chips und Süßes)
£7         Anderes (z.B. Zeitschriften, Toiletten-Artikel)

Die Periode verursacht also nicht nur Krämpfe, sondern auch einen leeren Geldbeutel.

Die Periode ist kein Luxus!

Wir finden daran könnte sich die deutsche Regierung auch ein Beispiel nehmen. Daher gehen wir mit gutem Beispiel voran. Pro abgeschlossenem Bio-Tampon-Abo wird eine weitere Frau mit Hygienemitteln versorgt, die sich keine leisten kann. Willst du auch in den Blutsschwestern-Club eintreten, dann folge jetzt dem blutroten Pfad. 😉

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