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Fight the plastic! Zusammen gegen Plastik!

Mittlerweile sollte es jede/r/* mitbekommen haben: Plastik ist ein Problem für uns und die Erde, auf der wir leben. Aber: Gemeinsam können wir etwas dagegen tun!

Für diesen Artikel haben wir uns auf die Suche gemacht: nach Startups, Projekten und Initiativen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Mengen an Plastik in dieser Welt zu reduzieren. Die Bandbreite reicht vom Insta-Channel mit Tipps für weniger Plastik im Alltag bis hin zum Großprojekt zur Reinigung der Ozeane – lest selbst, lasst euch inspirieren und helft mit!

lesswastefulyear – Plastik im Alltag reduzieren.

Wo fangen wir also an, wenn wir die Welt retten wollen? Richtig: Bei uns selbst! Mit verhältnismäßig geringem Aufwand können wir in unserem alltäglichen Leben schon ganz schön viel Plastik vermeiden. Wie das geht, zeigt zum Beispiel meine Freundin Natalie, mein ganz persönliches Vorbild, auf ihrem Instagram-Channel lesswastefulyear. Dort dokumentiert Natalie ihren Weg in ein nachhaltigeres Leben und gibt Ihre persönlichen Erlebnisse und Tipps weiter, ohne dabei mit erhobenem Zeigefinger zu belehren. Denn aus eigener Erfahrung weiß sie: Jeder hat mal klein angefangen, nobody’s perfect! Gerade das macht ihren Channel so inspirierend und macht Lust darauf, selbst die ersten Schritte zu tun.

Hier ein paar Tipps von Natalie, die wirklich jeder umsetzen kann, (fast) ohne einen Finger krumm zu machen:

  1. Glasflaschen statt Plastikflaschen: Glasflaschen können mehrmals verwendet werden und sind so ressourcenschonender.
  2. Lebensmittel in eigenen (Stoff-)Taschen transportieren: Die lassen sich unendlich oft wiederverwenden. Die Plastiktüten, in denen man loses Obst oder Gemüse sonst im Supermarkt abwiegt, braucht wirklich kein Mensch.
  3. Eigener Thermosbecher statt Wegwerfbecher: Lasst euch euren Coffee to go einfach in euren eigenen Becher abfüllen und verringert so die Unmengen an Müll, die durch Wegwerf-Kaffeebecher entstehen. Oder trinkt euren Kaffee gleich to stay – ist sowieso viel gemütlicher.

Monomeer – Plastikfreie Produkte kaufen.

Wenn wir weniger oder nahezu gar kein Plastik verbrauchen wollen, dann beginnen wir am besten damit, unser eigenes Konsumverhalten zu überdenken: Brauche ich dieses oder jenes Produkt wirklich, oder kann ich darauf verzichten? Gibt es das auch aus einem anderen Material, zum Beispiel aus Papier, Holz oder Metall? Und wenn ja, wo bekomme ich es?

Hier zum Beispiel: Monomeer ist ein Webshop, der uns beim umweltbewussten Einkaufen unterstützt. Denn (mal abgesehen von einigen Produkten aus Bio(!)plastik): Vom Bürobedarf über Haushaltsartikel bis hin zu Kosmetika kommt das ganze Sortiment ohne Plastik aus! In dem superspannenden und lehrreichen angedockten Blog könnt ihr außerdem viel Wissenswertes (und leider auch Erschreckendes) über Plastik lesen. Und zum Glück auch lernen, wie ihr einen großen Bogen darum macht. 🙂

Unverpackt-Läden in eurer Stadt – Lebensmittel ohne Plastikverpackung kaufen.

In vielen Städten erleben derzeit Geschäfte ein Revival, deren Konzept noch zu Zeiten unserer Großeltern selbstverständlich war: Unverpackt-Läden. Hier werden sämtliche Produkte nicht in festen Größen und in Plastik eingehüllt verkauft, wie das in gewöhnlichen Supermärkten der Fall ist. Stattdessen bringen KundInnen eigene Dosen, Gläser oder andere Behälter von zu Hause mit und lassen sich diese im Laden befüllen: mit Mehl, Nudeln, Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln, aber auch mit Waschmittel oder Shampoos – eben mit allem, was das Herz im täglichen Leben begehrt. Versucht es, und ihr werdet sehen, dass ihr dadurch nicht nur Plastikmüll einspart, sondern noch dazu ein ganz anderes Bewusstsein für die Mengen an Lebensmitteln bekommt, die ihr (ver)braucht. Dann landet auch weniger Verdorbenes in der Mülltonne!

In Stuttgart geht Schüttgut mit gutem Beispiel voran – informiert euch, wo ihr auch in eurer Nähe unverpackt einkaufen könnt und probiert es aus!

Pacific Garbage Screening – Plastik im Meer beseitigen.

Hinter Pacific Garbage Screening – kurz: PGS – stehen engagierte Experten unterschiedlichster Fachrichtungen, deren geballtes Know-How in die Verwirklichung einer großen Vision fließt: Die Weltmeere vom Plastik zu befreien. Dafür arbeiten sie an dem Bau von Plattformen, die auch sehr kleine Plastikpartikel aus dem Meer filtern können – und das ganz ohne dabei Meerestiere zu gefährden. Das Besondere daran: Der Plastikmüll, der auf diese Weise gesammelt wird, soll danach der Energiegewinnung dienen. Dabei wird Kohlenstoffdioxid freigesetzt, der es möglich macht, auf der Plattform Algen anzubauen. Und aus diesen Algen lässt sich dann wiederum umweltverträgliches Bioplastik herstellen. Genial, oder?

The Female Company – Weg mit der Plastikfolie um den Tampon!

Pacific Garbage Screening hat es geschafft, diesem Ziel mit einer Crowdfunding-Kampagne ein ganzes Stück näher zu kommen.

Unsere Crowdfunding-Kampagne für eine plastikfreie Zukunft läuft noch bis zum 14.09.2018: Statt in Plastikfolie möchten wir eure Tampons stilecht in ein alternatives, kompostierbares Gewand hüllen. So könnt auch ihr ganz einfach jeden Monat dazu beitragen, Unmengen an Plastikmüll einzusparen. Denn Kleinvieh macht bekanntlich auch ganz schön Mist!

Challenge accepted – Plastic Free July

Was bedeutet „Plastic Free July“? Hinter dem „Plastik freien Juli“ steht die australische Organisation „Plastik Free July“, die 2011 gegründet wurde und die sich für die Reduzierung von Plastikmüll einsetzen. Über die

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