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Fridays For Future

Fridays for Future: „Mehr Bäume, weniger Arschlöcher“

Von Fridays for Future hat man nun schon echt viel gehört – und gesehen. Jeden Freitag stehen SchülerInnen auf der ganzen Welt mit Schildern auf den Straßen. Mein persönlicher Favorit: More trees, less assholes. Aber, was wollen die eigentlich genau?

Was will Fridays for Future?

Obviously zunächst erstmal mehr Bäume und weniger Arschlöcher (im Vulva-Blog darf man solche Wörter ausschreiben. Man muss sogar). Ganz konkret bringt Greta Thunberg das Problem auf den Punkt:

„Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?“

Ganz ehrlich? Keine Ahnung! Eigentlich spricht Fridays for Future das Offensichtliche aus. Die Klimakrise ist eine riesige Challenge. DIE Challenge unserer Zeit. Und genau darauf machen uns alle DemonstrantInnen aufmerksam.

Sie fordern die Politik dazu auf, den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts endlich gerecht zu werden. Mehr Bäume – weniger Arschlöcher. Diese Forderung wirkt auf den ersten Blick zwar etwas flapsig, aber eigentlich bringt sie es ziemlich auf den Punkt:

1. Mehr Bäume

Also zunächst speichern Bäume CO². Gleichzeitig sind sie der Lebensraum zahlreicher Arten. Der Erhalt von Wäldern hilft daher nicht nur dem Klimawandel entgegenzutreten, sondern auch Biodiversität zu schützen. Daher müsste eigentlich nicht nur die Abholzung gestoppt, sondern intensiv aufgeforstet werden.

Denn entscheidend für das 1,5 °C‑Ziel sind eben die Treibhausgasemissionen. Und genau dazu hat Deutschland zugestimmt: Die globale Erderwärmung auf unter 1,5 °C zu begrenzen ist fester Bestandteil des Pariser Klimaabkommens. Fridays for Future fordert die Politik daher zunächst dazu auf, sich an die selbst gesteckten Ziele zu halten.

Alles was Fridays for Future sagt ist eigentlich: Let’s do it! Aber halt jetzt. Nicht in 50 Jahren.

Konkret fordert die Bewegung für Deutschland folgende Punkte:

  • Nettonull Emmissionen bis 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Und da es entscheidend ist, jetzt zu handeln, gibt es diese Forderungen bis Ende 2019:

  • Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen.

Beim WWF kannst du mal checken, wie viele Erden du mit deinem Lebensstil so brauchst. Tipps und Anstöße gibt’s on top!

Kommen wir zum zweiten, nicht weniger wichtigen Punkt:

2. Weniger Arschlöcher

Damit gemeint sind Menschen, die den menschengemachten Klimawandel leugnen,

die wirtschaftlichen Interessen Vorrang geben und die vor klaren Maßnahmen zurückschrecken. Ebenso Politiker, die den SchülerInnen ihr Anliegen absprechen und den Umweltschutz lieber in den Händen von „Profis“ belassen wollen (Grüße an Christian Lindner, leider hat er es noch nicht zu Giphy geschafft – schade). Übrigens unterstützen 26.800 WissenschaftlerInnen Fridays for Future. Just sayin‘.

Den Klimaschutz jetzt anzupacken ist ein Anliegen, das wissenschaftlich unumstritten ist. Die Grundlage dazu ist jedoch, dass die Klimakrise auch als solche bezeichnet und anerkannt wird!

#FridaysForFuture wird nach 7,5 Monaten nicht leiser, seid euch sicher!“

Genau aus diesem Grund fand am vergangenen Wochenende der erste Fridays for Future-Sommerkongress statt. Auf dem Programm standen Workshops, Panels, Netzwerkveranstaltungen und Konzerte. Erklärtes Ziel: Den Klimaschutz wieder in den Fokus bringen. Ziel erreicht? Yes! Denn insgesamt trafen sich in Dortmund rund 1.5000 Aktivisten, die für ordentlichen medialen Trubel sorgten. Fridays for Future fast den Kongress mit folgendem Tweet zusammen:

Wir sind uns sicher und können nur sagen: Bitte weitermachen! Und vor allem mitmachen! Für mehr Bäume und weniger Arschlöcher!

Was Fridays for Future will ist:

 

Über die Vulva-Bloggerin

Sabrina

Sabrina hält nicht viel von random Powersprüchen. Dafür hat sie ein Powergetränk, das ähnlich abgedroschen ist wie die meisten Sprüche: Kaffee. Ihr Goal: In Alltagssituationen gezielter auf Ungerechtigkeit aufmerksam machen und dabei sämtliche „Herrschaftsverhältnisse“ ignorieren. Erdnussbutter mit Marmelade mixen ist kein Tabu und ihr Lieblingseis ist ganz klassisch Stracciatella.

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