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Supermarktketten verbannen Strohhalme – we like!

Schon mal eine spontane Grillparty veranstaltet? Da landet schnell Einwegbecher, -teller, -besteck und Strohhalme im Einkaufswagen.

Plastik ist zwar praktisch und daher auch sehr beliebt unter den Konsumenten, aber es produziert unheimlich viel Müll. Ein Strohhalm wird nur 20 Minuten genutzt und landet danach in der Tonne. Dagegenhalten möchten zunehmend auch Supermärkte und nehmen die Wegwerf-Produkte aus ihrem Sortiment.
Auch anderes Geschirr gibt es bereits aus Palmblättern zum Beispiel!

 

Supermärkte in Deutschland gegen Plastik:

Die Großen machen es vor – bei Rewe, Penny und Toom wird das beliebteste und nervigste aller Einwegplastik-Produkte aus dem Sortiment genommen: Die Trinkstrohhalme. Damit können rund 42 Millionen Einweg-Trinkhalme im Jahr eingespart werden.

Strohhalm adé – Alternativen zum Plastikhalm

STROH-halm – Die ursprüngliche Fertigung unserer Trinkhalme war tatsächlich aus Stroh. Die heutzutage eher ironische Bezeichnung wird wieder Realität. Ab Frühjahr 2019 gibt es Halme aus FSC/PEFC zertifiziertem Papier, Weizengrad oder Edelstahl. Neu ist das nicht – solche Materialien werden bereits für die Herstellung verwendet. Populär soll es jetzt durch den Vertrieb in den Supermarktketten werden.

Was sich noch tut im Kampf gegen Plastik

Plastik für Verpackungen zu verwenden wird vor allem großen Supermarktketten immer wieder vorgehalten. Unter diesem – wenn auch halbherzigen – Druck reagieren große Lebensmittelketten mit Eindämmung. Um im Supermarkt eine Plastiktüte für seinen Einkauf zu bekommen, muss man inzwischen zahlen. Früher bekam jeder Kunde diese Tüten umsonst über den Tisch geschoben. Der Tüten-Verbrauch geht seit Jahren deutlich zurück. Warum? Wir überlegen, ob wir die Tüte wirklich brauchen.

Laut Ankündigungen wird nun auch bei den Kunststoff-Verpackungen abgespeckt. Künftig sollen Waren nicht mehr in Plastikfolie eingeschweißt, sondern unverpackt verkauft werden. Auch für die Kennzeichnung von Gemüse direkt auf der Schale wird mit Laser-Logos experimentiert.

Was kann man selbst tun?

Vorbereitung ist die Devise. Bevor du das nächste Mal Einkaufen gehst, nehme dir doch von zuhause eine oder mehrere Stofftaschen mit. Auch die Zeitung vom vergangenen Morgen kann eine gute Option zum Einpacken bei der Gemüse- und Obsttheke sein.

Achte darauf was du einkaufst! Gibt es das nicht auch in einer Glasverpackung? Manchmal muss man etwas gründlicher suchen, aber mit ein bisschen Routine kann es sogar Spaß machen 🙂

Quellen:
1) http://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/24250-supermaerkte-sparen-plastik
2) https://www.enorm-magazin.de/supermaerkte-gegen-strohhalme
3) https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_83839210/strohhalme-ade-darum-koennte-plastik-bald-richtig-teuer-werden.html

 

Mikroplastik – Unsichtbar, aber immer da!

Angespülte Flaschen am Strand, überfüllte Mülleimer in der Stadt. Plastik ist immer im Blick. Doch die wenigsten wissen: Besonders gefährlich sind kleine Kunststoffteilchen, auch Mikroplastik genannt. Mit ihren 5 Millimetern sind sie

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