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Kortison Zyklus

Kortison – und mein Zyklus spielt verrückt

Hallo ihr Lieben.❤️ Heute berichte ich euch mal von meinen ganz persönlichen Erfahrungen mit Prednisolon aka Kortison. 

Seit über zwei Jahren gehört die kleine Pille zu meinem Alltag und ich kann euch sagen, sie hat mein Leben ein wenig auf den Kopf gestellt. Spulen wir ein wenig zurück – ins Jahr 2017.

Wie alles begann …

Nachdem ich im zarten Alter von 22 die Diagnose einer Autoimmunerkrankung bekam, musste ich Tabletten einnehmen. Ihr müsst wissen, davon habe ich mich IMMER ferngehalten. Keine Pille. Kein Asperin. Nada. Niente. ❌💊 Das heißt, ich kannte meinen Körper, ich kannte meinen Zyklus. Doch never mind, manchmal geht’s nun mal nicht ohne. 🤷🏻‍♀️

➡️ Du willst die Pille absetzen? Dann lies dir hier den Erfahrungsbericht von Aleks durch. ❤️

2018 hieß es dann, ich müsse anfangen Prednisolon zu nehmen. Ich habe zuvor schon viele – sagen wir mal unschöne – Dinge darüber gehört.

Doch was ist Prednisolon eigentlich?

Bei Prednisolon handelt es sich um künstlich hergestellte Hormone. Diese setzen die im Körper gespeicherte Energie frei, wodurch sich die Leistung des Körpers erhöht. Eins könnt ihr mir glauben, das habe ich wirklich gebraucht. Das habe ich schnell gemerkt. Ich hatte wieder Kraft und Energie. Konnte länger wach bleiben und mehr unternehmen. 🚀🚀🚀

Doch warum ist der Ruf von Kortison oft negativ? Das liegt an den Nebenwirkungen, die damit zusammenkommen. Einige davon sind:

  • Migräne
  • Bluthochdruck
  • Magengeschwüre
  • Knochenschwund
  • Verdünnung der Haut
  • starke Körperbehaarung
  • Veränderung des Appetits
  • Stimmungsschwankungen

Die Nebenwirkungen hatten es in sich

Zwei Monate, nachdem ich mit der Einnahme begonnen habe, fühlte ich mich wie mit 13. Meine Haut wurde unrein, mein Körper war voller Haare (nur auf dem Kopf nicht, da vielen sie aus).🐵

Ich hatte Wassereinlagerungen, war unausgeglichen und meine Periode hat sich verändert. 📆🩸 Kein Wunder, immerhin war mein Hormonhaushalt durcheinander. 

So kam es vor, dass meine Menstruation mal mehrere Monate ausblieb oder auch mehrmals im Monat kam. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie belastend das alles war. 😖

Man nimmt die Dinge so, wie sie sind

Mittlerweile habe ich mich an die Nebenwirkungen gewöhnt und durch die Verminderung der Medikation sind diese auch nicht mehr so stark – selbst mein Zyklus ist wieder (halbwegs) normal. 🙌🏻

Eins habe ich aus dieser Zeit gelernt: Obwohl mich beim Anblick in den Spiegel monatelang Selbstzweifel plagten, weiß ich, meinen Körper mehr zu schätzen. Er leistet nämlich Großartiges. 💪🏻 So habe ich gelernt, mich mit all meinen Macken zu lieben. ❤️

Und rückblickend kann ich ehrlich sagen: Es war nicht soooooooo schlimm, wie es mir vorkam. Ich wurde von all den Dingen wahrscheinlich nur überrumpelt. 🙃 Auch wenn Akne, Nackenhaare und kahle Stellen auf dem Kopf schon unangenehm sein können. But who cares!

Was hat mir in der Zeit geholfen?

Meine Familie, meine Freund*innen und meine Arbeitskolleg*innen waren eine große Stütze für mich. Sie haben mich aufgemuntert, haben mein Gemecker ertragen und mich mit all meinen Launen akzeptiert.

Auch meine Frauenärztin hat mir bezüglich meines Zyklus die Angst genommen. Sie hat mich gut aufgeklärt, sodass ich direkt wusste, dass ich mir keine Sorgen machen muss, wenn es bei mir läuft und läuft und läuft. 🩸🩸🩸

Es ist soooo wichtig, Ärtz*innen zu haben, die einen ernst nehmen, einem zuhören und an die man sich jederzeit wenden kann.

Solltest du auch plötzliche Veränderung an deinem Zyklus bemerken, solltest du am besten mit deinem Frauenarzt oder deiner Frauenärztin reden. Er oder sie kann dir dann bestimmt weiterhelfen. 🩺

Mein Umgang mit Inhaltsstoffen 

Als ich bemerkte, dass mein Körper empfindlicher auf gewisse Dinge reagierte, setzte ich mich mit den Inhaltsstoffen von Kosmetik, Reinigern und Co. auseinander – so auch bei Tampons, Binden und Slipeinlagen.

Bio Baumwolle

Über Instagram bin ich dann auf The Female Company gestoßen und wusste sofort: Das ist eine Brand, die ich unterstützen WILL und MUSS. Denn nicht nur, dass die Bio-Produkte frei von Chemikalien, Pestiziden und Duftstoffen sind und ich somit weiß, was in mir steckt. Ohhh nein.

The Female Company empowert wo*men dazu, sie selbst zu sein und bricht Tabus. On Top wird mit jeder verkauften Box  eine Frau in Indien mit Hygieneprodukten versorgt, die sie sich sonst nicht leisten könnte.

Und auch während Corona ist das Abo der Hammer. Ich muss das Haus nicht verlassen und brauch mir den Kopf nicht mehr über meinen Tampon-Proviant zerbrechen. Die Produkte landen nämlich immer in meinen Briefkasten – wann ich will, so oft ich will. 💌

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