Du bist nicht du selbst, wenn du Heißhunger und PMS hast!

Und auch hier ist für mich immer die Lösung: Snickers!

Denn genau heute morgen habe ich mir 2 Wurstbrötchen reingehauen nur um danach non-stop mit Nutella weiter zu machen. Eine Stunde nach dem Frühstück packte mich dann das Verlangen nach diesen kleinen Nougat Bits, die mein Freund gerne als „Cornflakes“ bezeichnet. Zuerst hab ich mir die Mühe gemacht ein paar davon in eine Schüssel zu kippen, mit ein wenig Hafermilch. Als die Schüssel leer war kümmerte mich die Etikette nicht mehr und ich stopfte mir die kleinen fiesen Zuckerstücke direkt aus der Packung in den Mund – geil! (In dieser einen Stunde zwischen Frühstück und Fressflash erlitt ich übrigens einen kleinen Heulkrampf, weil ich einen aggressiven Gesprächston heute einfach nicht ertrage). Story of my life.

Wie kommt es eigentlich zu PMS – Fress-Attacken vor der Periode?

PMS! Und das ist keine Abkürzung für eine beruhigende Substanz, sondern das, was mich und so auch mein Umfeld automatisch einmal im Monat „verrückt“ werden lässt. Das Prämenstruelle Syndrom kann sich bei jeder Frau anders auswirken.

Doch wir alle verspüren meist in den ersten 21 Tagen besonders viel Energie, Lust auf Sex und sind glücklich und zufrieden, dank eines hohen Östrogenspiegels. Ab Tag 22 ist damit dann jedoch Schluss. Der Hormonspiegel fällt ab und mit ihm bei vielen das Happiness-Barometer, die Laune, die Selbstbeherrschung und somit steigt der Heißhunger ins unermessliche.

Du musst aber nicht zwangsläufig den ganzen Kühlschrank auffuttern und kannst trotzdem an PMS leiden, denn es gibt nicht nur den einen Typ der PMS.

Die 4 PMS – Typen

Je nachdem wie stark deine jeweiligen Symptome ausgeprägt sind, lässt sich dein PMS einem Typ zuordnen, zu dem jeweils verschiedenen hormonelle Ursachen diskutiert werden. Beispielsweise bin ich ganz klassisch Typ C – wie „Craving“!

PMS – Typ C:

Charakterisiert durch Heißhungerattacken auf Süßes, da auch der Blutzuckerspiegel durch das Hormonungleichgewicht ins wanken kommt und somit immer wieder signalisiert braucht „gib mir Zucker“. Auch eine verstärkte Insulinwirkung in der Zeit und schon in der 2. Zyklushälfte hilft hier mit. Begleitet werden diese wundervollen Fressattacken oft auch von Kopfschmerzen, Müdigkeit und/ oder Schwindel. Diese Kreislaufprobleme können allerdings verstärkt werden durch eine unausgewogene Ernährung, besonders in der 2. Zyklushälfte.

PMS – Typ D:

D wie „Depression“ (vielleicht steckt auch hier ein wenig von mir drin). Charakteristisch sind Traurigkeit, Stimmungsschwankungen und Vergesslichkeit. Wenn man schon sonst nah am Wasser gebaut ist, dann trifft es einen gleich noch doller. Statt Haus am See dann Haus in der Brandung! Durch diese besondere Sensibilität während des prämenstruellen Syndroms kann jedoch keine echte Depression entstehen. Der Hang zum Melodramatischen verfliegt dann wieder, sobald alles überstanden ist.

Und jetzt mal Hand aufs Herz – wer hat sich noch nicht mit einem Kübel Schokoladeneis vor einem kitschigen Schnulzenfilm aus dem letzten Jahrhundert wiedergefunden? 😉

PMS – Typ A:

A wie „Anxiety“. Ganz klassisch begleitet von Reizbarkeit, kleinen Panikattacken, depressiven Verstimmungen und auch Vergesslichkeit.

PMS – Typ H:

H wie „Heavyness“. Wassereinlagerungen, Gewichtzunahme, Völlegefühl und ein aufgeblähter Bauch sind nicht selten. Ach ja und Spannungen in der Brust nicht zu vergessen.

PMS – Fressflash stoppen!

Wenn man den monatlichen Attacken entgegenwirken möchte, dann tut man als allererstes gut daran, sich besonders ausgewogen zu ernähren. Sobald es Richtung 2. Zyklushälfte geht, sollte ein hoher Sättigungsgrad im Vordergrund stehen und der Ballaststoffgehalt hochgedreht werden.

Auch verschiedenen Kräutertees können helfen, die Gelüste zu zügeln. Ist zum Beispiel Süßholz enthalten und dazu noch Frauenmantel, wirkt sich die Kräutermischung nicht nur lindernd auf den „Hunger“ aus, sondern wirkt auch ausgleichend auf die weiblichen Organe aus. Aber auch der Alleskönner Ingwer kann hier wieder mal glänzen. Denn als Superfood hat er auch die Superpower den Appetit zu zügeln. Also unbedingt bei der nächsten Appetit-Welle viel Sushi bestellen, mit extra Ingwer.

Auch der Vitaminhaushalt kann eine Rolle spielen und wenn ihr euch Sorgen macht oder euch mit den Auswirkungen besonders unwohl fühlt, könnt ihr auch euren Hormonhaushalt untersuchen lassen, so wie die Vitamine in eurem Blut.

Nach ein paar Tagen PMS, wird alles wieder gut.

Das sag ich mir zumindest und jeden Monat kommt es auch so. Ich gehöre allerdings zu den Menschen, die ihren Gelüsten gerne mal nach gibt, weil es sich in der Zeit einfach richtig anfühlt. Wir halten uns viel zu oft zurück und essen lieber Salat, statt Pizza. Deshalb genieße ich jeden Keks und Schokoriegel den ich kriegen kann, bis es mir schlecht wird und ich mir zufrieden Dirty Dancing einlegen kann.

Fröhliches Pämenstruieren!!!
Und wer noch die richtigen Bio-Tampons für die Periode nach PMS braucht, findet sie hier.