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tuerkische Polizei stoppt Demonstration

Ciao Frauenrechte – Hallo Tränengas. Die türkische Polizei stoppt Demonstration zum Weltfrauentag 

Anlässlich des Weltfrauentags am 08. März demonstrierten Frauen in Istanbul friedlich gegen häusliche Gewalt. Das war der türkischen Polizei scheinbar zu viel gewaltfreie Kommunikation. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, wurde die größte Demo zum Weltfrauentag unerwartet gestoppt. Einmal mehr zeigt die türkische Regierung, was sie von den Rechten der Frauen hält.

 

Da helfen nur Tränengas und Gummigeschosse

Bereits früh am Abend des Weltfrauentags hat die türkische Polizei die alljährliche Route der friedlichen Demonstration abgesperrt. Diese Maßnahme gegen den Marsch für Frauenrechte und gegen häusliche Gewalt kam ziemlich unerwartet. Dieses Jahr erteilten die Behörden kurzfristig ein Demonstrationsverbot für die ursprüngliche Route auf Istanbuls beliebtester Einkaufsstraße. Selbst nach den Putschversuchen im Jahr 2016, fand die Demonstration während des Ausnahmezustands statt. Wie oppositionelle Medien als auch die große Zeitung Cumhuriyet berichten, hielten die Polizisten die Demonstrantinnen mit Tränengas und Gummigeschossen zurück. Bisher hat die Istanbuler Polizei keine Stellung dazu bezogen.

Sind Frauen die neue Opposition?

Im November vergangenen Jahres machte es noch den Anschein als würde die Frauenbewegung in der Türkei an Stärke gewinnen. Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November marschierten Tausende von Frauen durch die Straßen von Istanbul. Das Besondere daran die politische Gesinnung spielte hier keine Rolle. Die Frauen kämpften gemeinsam für ihre Rechte, obwohl keine offizielle Erlaubnis der Polizei dafür bestand. Während Demonstrationen der Opposition strikt untersagt sind, wurden die Märsche der Frauen bisher toleriert. Anscheinend wurde dem nun ein Ende gesetzt.

 

Frauen sind keine Bürger, sondern Familienmitglieder

Wie die feministische Soziologin Feryal Saygiligil gegenüber der Welt äußerte, hat sich seit dem Machtantritt Recep Tayyip Erdogans AKP einiges an der Stellung der Frau verändert. Die Regierungspartei forciert keine Geschlechtergerechtigkeit. Gleicher Status für Mann und Frau – Fehlanzeige. Die Situation der Frauen sei eine Folge der männerdominierten Politik, so Saygiligil. Die Frauen haben also allen Grund auf die Straßen zu gehen und vor allem für gleiche Arbeitsbedingungen, die Unversehrtheit ihrer Körper und ihre Identität zu kämpfen. Damit stehen Frauen aber nicht nur für ihre Grundrechte ein, sondern sind gleichzeitig auch regierungskritisch.

Kampf gegen die Emanzipation

Allein 2017 kamen in der Türkei 409 Frauen durch Männergewalt ums Leben. Vergleicht man diese Zahlen mit dem Vorjahr war das ein Anstieg um ein Viertel. Bei den Mördern handelt es sich meist um Ehemänner und Partner, oder um Ex-Gatten und Ex-Partner. Zudem wurden 332 Frauen Opfer sexueller Gewalt. Werfen wir einen Blick auf den Bericht des Weltwirtschaftsforums über die Gleichberechtigung von Frauen, schafft es die Türkei gerade mal auf Platz 130 von 149 untersuchten Ländern. Die konservative Politik der AKP schafft eine zunehmende Erosion der Gleichberechtigung der Geschlechter in der Türkei. Wird den Frauen jetzt auch noch ihr fundamentales Recht zu streiken genommen, macht das deutlich wo die Regierung die Frauen gerne hätte – nicht auf der Straße, sondern am Herd.

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